Tierarzttochter

WIN_20160526_222112

Nicht umsonst wird Reni die “kleine Tierärztin” genannt. Sie macht sich im “Tierparadies” ihres Vaters sehr nützlich und tritt den vierbeinigen Patienten mit viel Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen entgegen. Als eine neue Assistenzärztin ins “Tierparadies” kommt, muß Reni den Platz im Sprechzimmer räumen. Es ist ein harter Schlag für sie, und sie geht nicht kampflos…

Eine große Aufregung gibt es, als Doktor Hermann einen nicht alltäglichen Patienten operieren soll – den Elefanten Großmogul vom Zirkus Maggini. Aber auch die gewöhnliche Sprechstunde im “Tierparadies” ist oft voller Überraschungen. Und immer wieder beweist Reni, wie unentbehrlich sie ist, unter anderem, als sie einem Liebhaber exotischer Fische im letzten Augenblick das Leben rettet…

Ganz schön frech, das Fräulein Reni!

Dieser Roman ist 1981 im W. Fischer-Verlag erschienen. Geschrieben wurde er von Rolf Ulrici.

Insgesamt lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen, es sind wenig Fachbegriffe vorhanden. Zu den Personen: Reni ist, wie der Titel bereits verrät, ziemlich frech. Sie geht mit Erwachsenen und Kindern gleich um, lässt manchmal vermuten, dass sie nicht viel von Respekt Älteren gegenüber hält. Dies muss auch Mechthild, die Assistenzärztin, über sich ergehen lassen. Mehrere Male geraten die Mädchen aneinander. Renis Eltern bekommen dies nicht in vollem Ausmaß mit, dafür aber Schulfreundin Susanne und Haushaltshilfe Molly. Die beiden versuchen zu schlichten und zu vermitteln, wo es nur geht. Mit Erfolg? Lest es selber nach 😉

Diese Lehrjahre

WIN_20160523_163934 (2)

Wenn Eva die Tür zum Wartezimmer öffnet und in ihrer freundlichen Art den nächsten Patienten ins Sprechzimmer bittet, dann ist es jedesmal, als husche ein Sonnenstrahl durch das Wartezimmer von Zahnarzt Dr. Börner.

Eva hat in den ersten Wochen ihrer neuen Tätigkeit schon viel gelernt, und sie hat ein besonderes Geschick, mit den Patienten umzugehen und sich auf sie einzustellen. Auf dem Umweg über eine verlorene Puderdose findet sie sogar Kontakt zu Frau Schwingmann. Die ist gar nicht so aufgeblasen, wie sie aussieht!

Eva braucht jedenfalls ihren schnellen und aus der Not geborenen Entschluß, den Beruf einer Praxishelferin zu erlernen, nicht zu bereuen, und auch Dr. Börner ist mit seiner “rechten Hand” sehr zufrieden.

Da möchte auch Evas Freundin Ulli nicht mehr länger die Schulbank drücken, sie möchte auf eigenen Füßen stehen. Und weil sie wie Eva mit dem Herzen dabei ist, schafft auch sie, was sie sich vorgenommen hat.

Eva in der Praxis

Dieses Buch wurde von Gretl Maurer geschrieben. Es ist Teil einer Buchreihe und 1966 im W. Fischer Verlag Göttingen erschienen.

In diesem Buch wird der Alltag von der Auszubildenden Eva geschildert. Zu Beginn wird der Leser mit relativ vielen Fachbegriffen aus dem Beruf der Zahnarzthelferin konfrontiert, was den Einstieg in die Geschichte etwas holperig macht. Zumindest als Fachfremde. Im Verlauf der Erzählung wird dies allerdings besser, obwohl immer noch keine große Spannungskurve entsteht. Es sind lediglich einige Anekdoten. Große Probleme gibt es kaum, wenn Eva einen Fehler macht, wird sie zwar von ihrem Chef darauf hingewiesen, allerdings ohne Konsequenzen. Eine Standpauke und alles scheint vergessen.

Amadeus

51CACb20DgL._SY344_BO1,204,203,200_

Wer glaub schon an Gespenster? Die Familie Schmidt jedenfalls nicht, die eines Tages in ein einsames altes Haus zieht. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Möbel fliegen durch die Luft, und ein Bild geistert durchs Haus. Hier stimmt doch etwas nicht…

Guten Tag, ich bin das Hausgespenst!

Dieses kleinformatige Büchlein wurde von Marie Louise Fischer geschrieben und ist im Schneider Verlag erschienen. Es ist schon etwas älter, also aus dem Jahr 1986.

Insgesamt lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Es ist in einige kurze Kapitel unterteilt. Allerdings lässt sich nur schwer ein roter Faden finden. Zum Einen gibt es diese überdurchschnittlich harmonische Familie, die, obwohl zwei der drei Kinder mitten in der Pubertät sind, von der Stadt unbedingt aufs Land ziehen will. Begründung: Dort gibt es mehr Platz. Angekommen im Traumhaus wird die Harmonie nur oberflächlich von schwebenden Gegenständen gestört. Zwar wusste die Familie von den Gespenster-Gerüchten, aber hat dies versucht zu ignorieren. Bis es halt zuviel wurde. Dann kommt die jüngste Tochter bereits auf die Idee, Kontakt mit dem Gespenst aufzunehmen. Das hätte sie auch schon früher machen können… Allerdings handelt es sich hierbei um ein recht nichtssagendes Gespräch. Zwar will sich das Gespenst nun benehmen, allerdings scheint sich wirklich niemand in dem ganzen Haus zu fragen, warum hier eine solche Erscheinung vorhanden ist. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass der Titel unglücklich gewählt ist, da besagtes Hausgespenst eine Abneigung gegen die Bezeichnung “Gespenst” hat. Demnach gab es im gesamten Buch nicht einmal diesen Satz.

Wandelnde Rache

Silber

Und da hörte ich es, mitten in das plötzliche Schweigen hinein: ein vertrautes, unheilvolles Rascheln, nur ein paar Meter entfernt. Obwohl niemand zu sehen war und eine vernünftige Stimme in meinem Kopf sagte, dass das hier sowieso nur ein Traum sei, konnte ich nicht verhindern, dass Angst in mir hochkroch, genauso unheilvoll wie das Rascheln.

Silber – Das zweite Buch der Träume

Die Andeutung aus dem letzten Band wird hier gnadenlos umgesetzt. Es ist tatsächlich nicht vorbei, es hat gerade erst angefangen. Liv streunt mit Henry weiterhin durch Traumkorridore. Zumindest meistens. Manchmal hat Henry scheinbar wichtigere Dinge zu erledigen. Aber wieso erzählt er Liv davon nichts? Sehr mysteriös. Und Liv hat nicht nur Stress mit ihrem Freund, auch ihre Schwester Mia läuft nicht ganz rund. Und dann kommt noch ihre neue Familie, besonders die neue Stiefoma, erschwerend hinzu. Auf jeden Fall sehr viel Stress.

Eine ziemlich gelungene Fortsetzung mit einem anderen Gegner und einem Rätsel, dass sich scheinbar durch die ganze Reihe zieht (obwohl ich nach diesem Band einen begründeten Verdacht bezüglich der Identität von Secrecy habe).

Träum weiter

th

Zögernd sah ich mich um. Ich war in einem Korridor gelandet, einem schier unendlich langen, mit zahllosen Türen rechts und links. Die Tür, durch die ich gekommen war, hatte einen Anstrich in sattem Grün, dunkle, altmodische Metallbeschläge, einen Briefschlitz aus dem gleichen Material und einen hübschen Messing-Türknauf in Form einer gekrümmten Eidechse.

Silber – Das erste Buch der Träume

Geschrieben wurde die Geschichte von Kerstin Gier, erschienen im Fischer Verlag.

Liv und ihre Schwester Mia sind zum wiederholten Mal umgezogen, diesmal soll es von Dauer sein, da ihre Mutter wohl endlich einen Mann gefunden hat. Die Geschwister finden sich in einem typischen Rosamunde-Pilcher-Umfeld wieder. Und sie bekommen sogar noch einen Bruder (Grayson) und eine Schwester (Florence) dazu. An der neuen Schule wird Liv durch eine Reihe von Zufällen in einem Grüppchen von Dämonenbeschwörern aufgenommen und Mia kümmert sich um die Identität von “Secrecy”. Achja, außerdem schläft Liv seltener, sie schleicht nachts zusammen mit Henry Harper durch Träume.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Teilweise sind die Träume etwas merkwürdig. Liv kann sich beispielsweise äußerlich so verändern, wie sie möchte. Aber könnte sie sich nach der Logik nicht auch andere Menschen in ihre Träume träumen? Und träumen diese Menschen dann automatisch auch von ihr, ohne dass diese sich das wünschen?